DIE DRITTE KAMMER - TRANSFORMER (Kassel 1999)


Das Haus der idealen Gärtner

In "Der Dritten Kammer" sind in einer systemischen Konfiguration Sachverhalte eingebettet, die mit Hilfe eines repetitives Vorgehens in ständig wechselnden Variationen vorgetragen werden. Hier verwenden wir die Innenräume des "Hauses der idealen Gärtner", um eine weitere Variation durchzuspielen. Wir streben keine Lebensraumgestaltung an, sondern sehen im Querschnitt durch das Innere des Hauses eine imaginäre Projektionsfläche für unsere weltbildlichen Vorstellungen. Wie schon angedeutet, ist in der Architektur-Fiktion auf dem "Falster Versuchsgelände" der Raum für eine neue Gemeinschaft anvisiert, die aus Pflanze, Tier, Mensch und Energie besteht. Eine reale Koexistenz zu beschreiben, ist nicht unser Anliegen, sondern das Gebäude als Gliederungsschema einzusetzen, ist Ziel dieser Etappe des Projektes. Die vier Farbräume im schematisierten Schnitt durch das "Haus der idealen Gärtner" sind den verschiedenen Wesen zugeordnet und umreissen in kurzen Sequenzen das jeweilige Wesen und seine Bedeutung im Kontext. Die Erläuterungen sind der Beginn einer Auseinandersetzung mit dem Thema Architektur-Natur-Malerei, das im "Haus der idelalen Gärtner" in weiteren Etappen des Projektes "Falster Versuchsgelände" ausgebaut werden soll.